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Presseberichte

 2017

 

 

nnz online; 10.09.2017  

Viel Andrang im Ellricher Stadtmuseum

Noch bis 18 Uhr hat das Ellricher Stadtmuseum mit einem Museumsfest für die Menschen aus der Region geöffnet. Viele waren im Laufe des Tages schon neugierig, was die Ehrenamtlichen um „Museumschefin“ Waltraud Ziehn auf die Beine gestellt haben…

Druckerpresse im Einsatz. (Foto: Susanne Schedwill)

Der Besucherstrom riss am frühen Sonntagnachmittag nicht ab. „Ich schätze, allein bis Mittag waren es 300 Gäste“, freut sich Waltraud Ziehn, alias Botenfrau Adele, über die gute Resonanz. Gemeinsam mit ihren 14 Mitstreitern der Interessengemeinschaft Stadtmuseum Ellrich hat die 72-Jährige das erste Museumsfest seit gut zwanzig Jahren organisiert.

Zu sehen und erleben gibt es für die Gäste so Einiges: In der alten Apotheke von Apotheker Hünecke konnten die kleinsten Besucher beispielsweise selbst Pillen drehen und auch die kleine Druckmaschine war im Dauereinsatz. „Wir haben einen riesigen Fundus an Ausstellungsstücken“, berichtet Frau Ziehn.
 

 

Untergebracht ist das Museum im alten Hospitalgebäude der Stadt. Noch bis 1962 lebten in dem Fachwerkhaus die Ärmsten der Armen aus Ellrich und den umliegenden Orten. Seither wurde es Stück für Stück zum Heimatmuseum umgenutzt. Der Stadt Ellrich gehört der historische Gebäudekomplex, die Interessengemeinschaft füllt das Haus mit Leben. Seit diesem Jahr gibt es ein Lehrerzimmer, das Weberzimmer, die Grenzgeschichte und die Perückenmacherei wurden stark überarbeitet. Auch die Druckerpresse, ein Geschenk des Technikmuseums Magdeburg, soll in Zukunft einen eigenen Raum erhalten.

Rund um das gut 500 Jahre alte Gebäude herrschte am Sonntag viel Trubel. In der kleinen Hospitalkirche unterhielten die „Chor-Y-Feen“ unter anderem mit verschiedenen Gospels die vielen Zuhörer. Die Urbacher Schützen boten neben der Kirche Bogenschießen an. Historische Räder, darunter ein Hochrad aus dem Jahr 1890, hatte Jörg Knopf aus Großwechsungen mitgebracht. Ronny Seifert aus Sollstedt und sein Larescher Haufen wusste den Gästen etwas über das mittelalterliche Leben zu berichten und präsentierten Showkämpfe.

Noch bis November ist im Stadtmuseum die Ausstellung „Hospitale in Mittelalter und Neuzeit“ der Volkskundlichen Kommission für Thüringen zu sehen. Diese Schau stellt übrigens das „St. Spiritus zu Ellrich“ in seinem fast originalen Erhaltungszustand als eine Besonderheit im Thüringer Raum hervor.

Wer heute keine Zeit hatte das Stadtmuseum in Ellrich zu besuchen, hat immer sonntags von 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, in die Ellricher Stadtgeschichte einzutauchen.

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